Landschaft

Die Weite weitet sich,

wenn wir sie wie ein Buch

sich öffnen lassen

 

und das, was sie uns mühelos

aus den Händen nimmt,

von Ferne, als Wellenspiel eines Flusses,

neu hinhält,

 

Teil des Bildes,

in dem wir unterwegs sind.

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2 Gedanken zu “Landschaft

  1. Ich hatte vor Jahren einmal ein Ästhetikseminar, das hieß „Die Philosophie der Landschaft“. Ich habe den Grundgedanken bis heute nicht vergessen, nämlich dass Natur erst durch Betrachtung zur Landschaft wird. Und Du hast ihn perfekt in wenige Zeilen gegossen. Dir alles Liebe und jede Menge weite Landschaft – innen und außen – im neuen Jahr.

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    • Danke für die liebe Rückmeldung – der Gedanke ist wunderschön, musste ein wenig an Schiller denken und an seine „Theorie“ (wenn man es so nennen kann) über das Schöne, in der er sagt, dass wir das Schöne als schön empfinden, weil es uns an unsere eigene Freiheit erinnert (seine „Briefe zur ästhetischen Erziehung“ hatten mich im Studium fasziniert) – und musste daran denken, wie viele Dinge in uns ihre Bedeutung entfalten, zu Wort kommen, ohne dass wir uns dessen bewusst werden – und dass es manchmal eine Zeit braucht, bis wir uns selbst einholen. Auch Dir ein gesegnetes neues Jahr, beschenkt mit den Dingen, die darauf warten, entdeckt zu werden.

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