Unter mir

Deine Hände

unter meine und das gelegt

was sich in ihnen befindet,

 

und das Gewicht erinnert mich daran,

gehalten zu sein.

 

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Ein Tag

Der Tag hält an,

bis ich vom Traum aufwache,

er würde mir davonlaufen,

 

führt mich meine Schritte,

bis ich mich wieder

an das Geräusch erinnere.

 

Ich gehe neben den unbeweglichen

Fußstapfen von gestern,

bin ihnen schrittweise voraus,

 

eingebettet in die Stille

zwischen den Atemzügen.

Im Schnee

Das Land eingerollt

vor der Kälte, in die es gebettet ist,

wolkenlos grauer Himmel –

 

der Wind treibt atemlos

Schneeflocken vor sich her,

die suchend die Erde ertasten –

 

und vorsichtig sticken sie

ein Muster,

dessen Bild sich

wie ein Märchen hinhält.

Nach Hause

Ein Lächeln auf den Gesichtern,

als wäre Zeit

eine große Heimkehr,

 

als würde der Boden sanft

unter unseren Füßen nachgeben,

in stetem Versprechen,

uns aufzufangen –

 

Regen, der sich über uns hinschenkt,

Erinnern daran,

wir müttelich wir empfangen werden.

Während

Vom Schritt-für-Schritt getragen

wie vom treuen Rücken eines Esels –

 

als hätte ich das erste Mal Zeit,

mich umzuschauen,

und als wäre die Arbeit selbst

eines der im Büro platzierten Möbelstücke –

 

ist es ein Bild, ein Regal, ein Tisch,

oder beansprucht es den ganzen Raum für sich?

 

Beruhigend gleiten

meine Finger über den Rahmen,

in den es eingefasst ist,

während ich vor dem Fenster stehe

und hindurchschaue.