Zerbrechlichkeit

Noch eben konnte ich die Fernen greifen,

es hebt sich von den Dingen die Kontur –

das Licht verblasst zu einem Silberstreifen,

der Tag, er geht und mit ihm seine Spur-

 

und noch kein Stern und keine Sternenhelle,

der Raum entsteigt und löst sich von den Wänden –

wir geh´n und gehen, gehen auf der Stelle,

die Nacht, sie steht mit unsichtbaren Händen –

 

und würde uns die Welt nicht an sich halten,

wir fielen in die Sterne ohne Halt,

doch hält sie uns wie zitternde Gestalten –

der Tag, er naht heran und nimmt Gestalt.

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7 Gedanken zu “Zerbrechlichkeit

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