Wellenschrift

An den Rand eines Ufers

wie an ein Ende gestellt,

die tastenden Wellen um uns –

 

und wir versuchen,

ihre flüchtige Handschrift zu entziffern,

 

bis wir in einem Schauen enden,

und ihre lächelnde Zusage verstehen

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2 Gedanken zu “Wellenschrift

  1. Danke, liebe Sandra – der Text entstand auf einem Rheinschiff, am Ufer festgebunden und Rahmen einer Tagung – es schwankte ein wenig, und es war eine willkommene Abwechslung, dem Wellenspiel draussen zuzuschauen. Der Anblick von Wellenspiel hat mich immer schon angesprochen, im wörtlichen Sinn, wie eine schwebende Schrift mit stetem Wort an mich, und ich hatte mir immer schon gewünscht, sie zu übersetzen – und auf dem Schiff kam mir der Gedanke, das Schauen mehr als genug ist…

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