Morgens

Dir Zeichen an

den Weg gestellt,

den Weg entlang

hinzugesellt,

 

ringsum aufs Land

legt sich ein Licht,

legt seine Hand

auf Dein Gesicht,

 

ein Schweigen steigt

und steigt hervor,

entgegenschweigt

ihm Herz und Ohr,

 

der Schattentod,

sich still verlor

in Morgenrot

und Blumenflor,

 

gewendet wie

mit Wellenschlag,

und es ist früh,

und es wird Tag.

Knoten im Taschentuch

Ist Dir bewusst,

wie erfindungsreich, vielgestaltig, schlicht

Dich Worte daran erinnern,

dass Du nicht alleine bist?

 

Wie bereitwillig sie sich

in Gedichte, Briefe, Bücher werfen,

um an dem entlegenen Ort gefunden zu werden,

an dem Du Dich findest?

 

Dass der Aphorismus mancher Flaschenpost

Dich darum bittet, flussaufwärts zu denken,

an jene Hütte, die auf ein Klopfzeichen wartet?